15 Millionen Minuten Ruhm

Zum Bauhaus-Jubiläum 2019 gibt es ein offizielles Magazin mit dem Titel „bauhaus now“. Dieses erscheint in regelmäßigen Abständen in zwei Sprachen und geht der Frage nach, wo, in welcher Form und unter welchen Voraussetzungen das Bauhaus als Idee und Vorbild noch heute spürbar ist. Gestaltung und Redaktion des Magazins liegen bei der Berliner Agentur für Markenentwicklung Stan Hema.

Einer der Beiträge, den wir für die deutschsprachige Ausgabe übersetzt haben, trägt den Titel „15 Millionen Minuten Ruhm“. Signe Pierce beschäftigt sich hierin mit der Frage, wie real etwas sein kann, wenn es in den Medien existiert. Sie fragt, worin der Unterschied zwischen Handeln und Leben besteht, wenn man ein Fotohandy in der Hand hält. Und sie gibt einen Blick in die Werkstatt der Reality Art und ihren Anspruch, im Geiste des Bauhauses zu agieren.

Wir alle merken täglich, wie das Internet, diverse Apps und die sozialen Netzwerke unser Denken, Handeln und unsere Wahrnehmung beeinflussen. Vor diesem Hintergrund ist es besonders spannend darüber nachzudenken, was im künstlerischen Sinne real oder nicht real ist. Was ist gelebtes Leben und wo beginnt die Performance? Wo ziehen Sie für sich persönlich die Grenze oder anders gefragt, ab wann erleben Sie sich selbst als Künstler?


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